Rouge aber richtig

 

Puder-Rouge

Beim Rouge hat man die Wahl zwischen Puder und Cremerouge. Für Rouge-Starter eignet sich Puder-Rouge am besten, weil es einfach aufzutragen ist und Farbpatzer ganz schnell zu kaschieren sind.

 

1. Richtig vorbereiten

 

Damit du Puderrouge ganz fein und ohne streifen verteilen kannst, solltest du das Gesicht vorher mit Transparentpuder mattieren.

Sollte dein Gesicht nämlich noch zu fettig oder glänzend von der Tagescreme sein, kann das Rouge nach dem Auftragen ganz fleckig aussehen

 

2. Die menge macht’s

 

Streiche nun mit dem Rougepinsel mehrmals leicht über das Puderrouge, trage es aber nicht sofort auf die Wangen auf, das könnte nämlich richtig rote Backen geben.

Puste erst ein paar Mal über die Pinselspitze oder klopfe den Pinsel über den Handrücken ein wenig aus, so erhältst du genau die richtige menge an Rouge.

 

3. Perfekt Platziert

 

Damit du auch den richtigen Punkt erwischt, um einen Hauch Frische in dein Gesicht zu zaubern, gibt es einen ganz einfachen Trick:

Grinse deinen  Spiegelbild zu.

Die stelle der Wangen, die dabei am stärksten hervortritt, ist der perfekte Platz für dein Rouge.

Wie du mit Rouge deine Gesichtsform sogar modellieren kannst, steht unter den „Mogel-Tricks“.

Stäube das Rouge nun mit einem leicht abgeschrägten Pinsel auf- fertig!
Keine Panik!

Überschüssiges Rouge kannst du mit einem Wattepad ganz easy wegtupfen.

Oder du stäubst noch einmal ein bisschen losen Puder über die Rougebäckchen.

 

 

Creme-Rouge

Bist du beim Wangenrot schon etwas geübter, dann wage dich doch mal an ein Cremerouge.

 

1. Perfekte Grundierung

Beim Cremerouge solltest du immer erst eine getönte Tagescreme auftragen und diese lange genug einziehen lassen.

Die Grundierung ist nämlich wichtig damit sich das Rouge gleichmäßig verteilen lässt.

Doch Vorsicht:

Bei Cremerouge nie die haut abpudern, sonst würd das Cremerouge fleckig.

 

2. Tupf-Technik

Nimm mit den Fingerspitzen eine kleine Menge Cremerouge auf und tupfe es von den Wangen zu den Schläfen auf.

Nun verwische die Rougepunkte sanft, damit sich die Farbe weich und ohne Ränder auf der Haut verteilt.

Weil Cremerouge nicht so lange hält wie Puderrouge, kannst du es ruhig zwei- bis dreimal am tag nachtupfen.

Benutzt du einen Rougestift, ziehst du von den Wangen zu den Schläfen einen Streich und verwischt ihn anschießend mit den fingern.

 

 

Augen auf:

Rouge macht sich aber nicht nur auf den Wangen oder als Modellierhilfe gut, du kannst es auch als Liedschatten zweckentfremden:

Wenn du einen Hauch Puderrouge direkt unter den Brauen verteilst, lässt das deine Augen größer und strahlender wirken.

Zum Auftragen verwendest du am besten einen kleinen, abgeflachten Pinsel.

 

Mogel-Tricks mit Rouge für jede Gesichtsform

 

1. Absoften

Eckige Gesichter verlieren ihre „kanten“, wenn du das Rouge seitlich am Wangenknochen breiter verteilst und mit dem Farbrest im Rougepinsel die Seiten der Stirn und das Kinn schattierst.

 

2. Verkürzen

Ein längliches Gesicht verlürzt du optisch, indem du das Rouge erst bei der Mitte der Wangenknochen ansetzt und du mit dem Puderrest noch die Schläfen und das Kinn ein wenig anschattierst.

 

3. Kontur Verliehen

Das Ovale Gesicht bekommt eine tolle Kontur, wenn das Rouge direkt auf die Wangenknochen platziert würd.

Stäube auch noch einen Hauch Rouge auf den Nasenrücken, das verleiht dem Gesicht noch mehr Ausdruck.

 

4. Verschmälern

Runde Gesichter verschmälerst du optisch, indem du das Rouge von dem Nasenflügeln aus unterhalb des Wangenknochens zu den Schläfen auslaufen lässt und es an den Schläfen bis zur Stirn verlängerst.

 

 

Teints und ihre Farben

 

Heller Teint

Hast du einen rosigen, sehr hellen Teint?
Dann lässt du ihn am besten mit einen rosa- oder apricotfarbenden Rouge erstrahlen.

 

Do´s & Dont´s

Helle, zarte Haut wirkt toll frisch mit einem Rouge in Pastell. Vermeiden solltest du zu kräftige Farben.

 

1Bei einem hellen Teint greifst du am besten zu rose- und apricotfarbenden Tönen.

2In Sachen Rouge lautet die Devise: Weniger ist mehr.

3Puderrouge lässt sich am zartesten auftragen. Verwende am besten einen ganz dicken Pinsel, dann verteilt sich das Rouge großflächiger.

4Praktisch für unterwegs: ein Rougestift in Rosé. Vergessen? Ein paar Tupfer von deinem rosa Lipgloss funktionieren als Rouge-Ersatz.

5Verzichten solltest du auf kräftige Rottöne und stark glimmerndes Bronzinpuder.

 

 

Beiger Teint

Deine Haut hat einen beigen Grundton?

Dann steht dir in Sachen Rouge von Pastell bis Terrakotta (fast) alles.

 

Do´s & Dont´s

Deine beigen Teint bringst du mit Rosa, Orange und Bronze zum Strahlen.

Tabu: Knallrot und Dunkelbraun.

 

1Satte Rosatöne oder ein helles Orange passen perfekt zu einem leicht getöhnten Teint.

2Da deine haut eine zarte Eigentönung hat, eignet sich auch ein Cremerouge (kann man nicht so fein dosieren wie Puderrouge)

3Probiere doch mal statt Rouge ein wenig Glimmerliedschatten in einer Rosatönung, kommt als Wangenröter extrem gut!

4Bronzefarbenes Glitzerrouge tupfst du am besten tupfst du am besten mit einen dicken Pinsel auf die Wangen.

5Verzichten solltest du auf Knallrot oder dunkle Brauntöne.

 

 

Dunkler Teint

Deine Haut hat einen olivfarbenden, dunklen Touch?

Denn ist ein Orangefarbender oder Goldbraunes Rouge absolut perfekt für dich!

Do´s & Dont´s

Ob Korallenrot oder Goldbraun- ein dunkler Teint verträgt gut warme kräftige Farben.

Tabu: kühle Töne.

 

1Deine haut geht leicht ins Olivfarbene? Dann passt ein duneklbeiges Rouge besonders gut.

2Korallenrotes Rouge zaubert frische du trickst optisch einen müden Gesichtsausdruck aus!

3Braunes Rouge mit einem leichten Goldschimmer verleiht deinem Teint einen Hauch Sommerzauber.

4Du hast dein Rouge vergessen? Dein bräunlicher Lippenstift übernimmt diesen Job gern.

5Tabu sind bei einen dunklem Teint kühle Rougetöne wie Lila oder Hellrosa.